Familie Arnold in Australien

28.11.2009 ein Restaurant in der Straßenbahn

30. November 2009 · Kommentar schreiben

2009 11 Tram Restaurant Altona Foreshore 006Es ist bekannt, dass Melbourne eines der besten öffentlichen Verkehrsnetze Australiens, ja sogar der südlichen Hemisphäre verfügt. Neben Straßenbahn-, Bus und Zugnetz gibt es aber auch eine kleine Besonderheit. Ein paar alte, eher sehr alte Waggons der Straßenbahn sind zu einem Restaurant umgebaut worden und fahren fleißig auf dem normalen öffentlichen Netz umher.

2009 11 Tram Restaurant Altona Foreshore 012  2009 11 Tram Restaurant Altona Foreshore 007 2009 11 Tram Restaurant Altona Foreshore 009 2009 11 Tram Restaurant Altona Foreshore 011 Mit der Gruppe der “International Friends” des St. Leonards College, dort treffen sich die Eltern ausländischer Schüler und Schülerinnen, feiern wir die Weihnachtsfeier in einer dieser Waggons. Plüschig wie im Orient-Express, aber sehr gemütlich und nostalgisch ist es, wir genießen es, die Stadt aus einer besonderen Perspektive zu sehen. Das Essen ist sehr gut, die Bedienung spielt gleichzeitig etwas Entertainer und angenehme Musik vervollständigen das Erlebnis. Wir sitzen mit Marie und Jerome aus Frankreich an einem Tisch und lachen viel über unsere Länder. Gemeinsam sind wir ein bisschen stolz auf die Freundschaft, die unsere Länder mittlerweile verbindet. Sie sind sehr nett, leider sind ihre Kinder mit 6 und 12 viel jünger, da wird es wohl nichts mit einem Familientreffen, aber egal. Knapp 2 Stunden Fahrt und 3-Gänge Menü sind viel zu schnell vorbei, also geht es ab nach Hause.

Mehr Info gibt es auf diesem Link:

http://www.tramrestaurant.com.au/pdf/88328-4%20GERMAN_TramcarMenu.pdf

Nach dem Vormittag in der deutschen Kirchengemeinde, es war Weihnachtsbasar und wir waren zum Helfen dort, sind wir zu müde, um noch weiter zu ziehen. 

Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Regenschauer, und es waren kräftige, haben einen trockenen Basar ermöglicht und auch die Fahrt in der Straßenbahn ohne durchnässte Klamotten möglich gemacht.

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Diät für die Leber

29. November 2009 · Kommentar schreiben

Letzte Woche habe ich endlich den Termin bei einer Diätassistentin angenommen. Mein Hausarzt hat mich dorthin überwiesen. Sie hat sich meine Geschichte genau angehört und hat mir dann einige Empfehlungen mit auf den Weg gegeben. Unter anderem war sie voll des Lobes über die Ernährung der Deutschen. Aus ihrer Sicht sind wir den anderen Ländern weit voraus.  So kommt es auch, dass sie mir ausschließlich deutsche Präparate gegeben hat. Ich nehme jetzt also

  1. Legalon zum Aufbau von neuen Leberzellen
  2. Gallexier als Unterstützung der Verdauung
  3. Meta Oil um meinen Cholesterinhaushalt in Ordnung zu bringen

Dazu soll ich zum Abendbrot keine Kohlehydrate mehr essen oder trinken. Also weder Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot noch Fruchtsaft und schon gar nicht Schokolade und Süßigkeiten. So soll die Leber die Chance bekommen, über Nacht weiter zu Kräften zu kommen. Mal sehen, wie lange ich brauche, um mich daran zu gewöhnen. Im Moment ist der Abend schon nervig. Auch muss Gerlinde für mich extra kochen

Über mein Gewicht war sie zu meiner Freude sehr zufrieden. Ich wiege zur Zeit 84 kg (knapp darunter) und habe bei einer Größe von 1,80 einen BMI von 25,9. Für Männer ist das schon ganz ok, aber meine Leber braucht noch ein paar Kilo weniger, damit die Verfettung zusammen mit dem Abnehmen verschwindet. Da die Leber so ziemlich das Organ des Körpers ist, dass sich am besten regeneriert, bin ich sehr zuversichtlich, dass sich das alles zum Guten wendet. Mein Ziel ist es, durch die Diät auf ca. 78 kg zu kommen. Da ich im Moment recht viel laufe – ca. 3 x pro Woche 30-45 Minuten, wird das alles schon gut klappen.

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Pia ist wieder in Deutschland

27. November 2009 · Kommentar schreiben

2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 050 Schade, das war eine schöne Zeit für uns. Wir haben viel erlebt mit Pia und auch viel unternommen. Kaum ist sie weg, da ist auch das Wetter schlechter. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, da wird sie uns hoffentlich wieder besuchen und das vielleicht für längere Zeit. Schaun mer mal.

Dir Pia wünschen wir alles Gute und Gottes Segen. Wir sind sehr beeindruckt und stolz wie Du Dein Leben ganz alleine meisterst und die Ausbildung und alles andere so schaffst.

Bis demnächst!

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Das teuerste Haus in Melbourne

26. November 2009 · Kommentar schreiben

Der Wohnungs- und Häusermarkt bricht ständig neue Rekorde. Kein Wunder, bei über 50.000 neuen Einwohnern pro Jahr allein in Melbourne. Der Strom der Zuwanderer ist ungebrochen, so dass die Baubranche kaum hinterher kommt, entsprechende Wohnräume zu bauen. Dies sorgt für einen kontinuierlichen Preisanstieg bei Häusern, Appartements und  Mieten.

Aktuell ist ein neuer Rekord für die teuerste Immobilie in Melbourne aufgestellt worden:

25 Millionen australische Dollar!

Ok, es ist nicht irgendein Haus, sondern eines in absolut bester Lage und unglaublichem Luxus (eigenes Kino, 7 Küchen, Garage für 10 Autos, 2 Fahrstuhle für 4 Geschosse, ein riesiges Fitnessstudio, Ballsaal, Weinkeller ). Der Besitzer hat es in 2003 für “nur” 5 Millionen AU$ gekauft, für etwa 9 Millionen AU$ renoviert, insofern ist eine beträchtliche Gewinnspanne realisiert worden.

Hier ein paar Links zum Haus:

http://www.heraldsun.com.au/news/victoria/clinton-caseys-property-avon-court-in-shakespeare-grove-hawthorn-sells-for-melbourne-price-record/story-e6frf7kx-1225803568882

http://www.3aw.com.au/Shakespeare_Grove

http://ballarat.iprime.com.au/index.php/news/national-news/melbourne-house-smashes-property-record,14051641

Leider führt dieses Szenario dahin, dass Einwanderer und Zuwanderer aus anderen Ländern sehr hohe Preise fürs Wohnen bezahlen müssen. Durchschnittlich sind die Preise in 2008 um 8 % gestiegen, trotz weltweiter Krise. Einige Stadtteile im Großraum Melbourne wie Toorak, Brighton oder Kew haben weit höhere Preissteigerungen.

Da hier in Australien sehr viel ebenerdig gebaut wird, wuchert die Besiedlung des Landes wie ein Krebsgeschwür, und das mit rasender Geschwindigkeit. Prognosen sagen, dass Australien, zur Zeit um die 20 Millionen Einwohner, um das Jahr 2050 über 50 Millionen Einwohner haben wird. Es laufen langfristige Planungen, unter anderem auch zur Ansiedlung komplett neuer Städte.

Das Wasser Problem wird eines der größten Probleme werden. Im tropischen Norden ist es zu viel und zu unregelmäßig, im Süden regnet es viel zu wenig. Zwar ist 2009 vorsichtig als “regenreiches Jahr” zu bezeichnen, ein Ende der Trockenheit ist aber noch nicht in Sicht.

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22.11.2009 Dauerregen und Pinguine

24. November 2009 · Kommentar schreiben

Diesen Tag haben wir echt vertrödelt. Es regnete mehr oder weniger von morgens bis abends, zum Teil war ein starker Platzregen. Den Melbourner Wasservorräten hat es gut getan.

2009 11 Pinguine St Kilda 012Abends klarte es etwas auf, so dass wir uns spontan entschieden haben, die Pinguin Kolonie an der Pier von St.Kilda zu besuchen. Es ist die gleiche Rasse von Pinguinen, “Little Penguins”, die hier in Stadtnähe brüten. Sie haben ihre Nester zwischen den Felsen. Nach Sonnenuntergang kommen sie aus dem Wasser. Sie springen von Felsen zu Felsen, bis sie ihre Nisthöhle gefunden haben. Lautes Gekreische ist überall zu hören, die Paare begrüßen sich.

Wir haben Glück und sehen über 30 Tiere. Insgesamt soll die Kolonie eine Stärke von 800-1000 Tieren haben. Fotografieren war, da Blitzlichtverbot, sehr schwierig. Dazu sprühte die Brandung ständig Salzwasser über uns.

Das Foto von Pia und Gerlinde entstand gegen 21.00 Uhr abend. Der rote Schein entsteht durch das Licht der Hafenbeleuchtung. Im Vordergrund sind 2 Pinguine zu sehen. Zum Teil kann man sich bis auf wenige Meter ihnen nähern, stören tun sie sich nicht daran.

image

Die Kolonie beginnt direkt nach dem Kiosk, dort, wo der Bogen der Pier beginnt. Man kann etwas 200-300 Meter weiter gehen. Die Pinguine nutzen die dem offenen Wasser abgewandte Seite.

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21.11.2009 Die böse Bull Ant

23. November 2009 · Kommentar schreiben

Ja, wir haben schon damit gerechnet, dass irgendwann einer von uns von einem giftigen Tier gestochen oder gebissen wird. Hier, in Australien leben ja bekanntlich einige der giftigsten Tiere der Erde. Und heute ist es soweit! Gerlinde wurde von einer Bull Ant oder korrekt Bulldog Ant gebissen.

Ich habe über diese Ameise, eine der größten Ameisenarten der Erde (4-5 cm lang) schon einmal berichtet:

http://hanavave.wordpress.com/2009/06/01/28-05-31-05-2009-ein-kaltes-winterwochenende-und-zwei-kleine-stars/

Trotzdem noch einmal ein Foto:2009 05 Dandenongs Braeside Park 029

Der Angriff geschah während eines Working Bees in der deutschen Gemeinde, Gerlinde hat einige Gartenarbeit verrichtet. Zum Glück waren die anderen schnell zur Hilfe und haben es mit Salbe gleich wirkungsvoll bekämpft. Allerdings wird der Fuß noch am Montag stark geschwollen sein.

Wir nutzen die Gelegenheit und gehen mit Pia auf den Springvale Market. Dieses Shopping Center ist so sehr asiatisch geprägt, dass man als Europäer richtig auffällt. Wir genießen das emsige Treiben und die lauten Marktschreier. Die Vielfalt in Obst und Gemüse ist überragend, viele Sorten kennen wir nicht. Die Seafood Ecke ist toll, sehr viele verschiedene Fische und Krustentiere. Die Schilder sind alle auf Vietnamesisch oder Thailändisch, da sind wir echt aufgeschmissen!

Abends sind wir bei Freunden in Upper Beaconsfield  eingeladen. Leider beginnt es zu regnen (und zwar kräftig, ca. 50 mm bis zum nächsten Morgen). Aber die Landschaft braucht es dringend. Es ist ein besonders netter abend. Die Kinder vergnügen sich mit Playstation spielen (Tobias natürlich) und Videos (Pia und Wiebke). Wir klönen den Abend und sind gegen 23.00 Uhr zu Hause.

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19./20.11.2009 Endlich Tasmanien

22. November 2009 · Kommentar schreiben

Nach zwei sehr stressigen Tagen im Buero (Dienstag und Mittwoch) ist es endlich soweit. Es geht nach Tasmanien, dem südlichsten Bundesstaat von Australien.

Eigentlich habe ich keinen Drang nach Tasmanien gehabt. Die Aussicht auf norddeutsche Wetterbedingungen haben meine Reisepläne beeinflusst.

Tasmanien war eigentlich seit Jahrzehnten mein Traum! Noch abgelegener als Australien war es in meiner Vorstellung die Steigerung des Kontinents Australien. Zwei Bücher haben mich dabei über die Jahre sehr beeinflusst. Sally Farrell Odgers Buch “Tasmanien – Australiens Grünes Paradies” und “In Tasmanien” von Nicholas Shakespeare. Beide habe ich verschlungen und meine Gedanken waren bei den unberührten Teilen der riesigen Nationalparks.

So habe ich auch gleich meinen Kollegen damit überfallen, doch nach dem Tasmanischen Tiger, einem ausgestorbenen Beuteltier, zu suchen, sollte Zeit dafür sein. Mir scheint, als glauben fast alle Tasmanier, dass es dieses ausgestorbene Beuteltier doch noch irgendwo in den riesigen Wäldern gibt. Angeblich werden hin und wieder Spuren gesichtet. Leider befinden sich alle unsere Kunden in den zivilisierten Teilen Tasmaniens.

In Melbourne wie auch im gesamten Land gelten Tasmanier (Tassies) als hinterwäldlerische, eigenartige Menschen. Sie haben ein ähnliches Image wie die Neufundländer in den USA oder die Ostfriesen und Fehmaraner in Deutschland.

Alle diese Vorurteile sollten sich als falsch erweisen. Die Menschen leben ein entspannteres Leben . Sie sind sehr freundlich und gut gelaunte Menschen. Man sieht viele Menschen, die alternativ leben – in den entsprechenden Häusern. Ein bisschen hat es mich an La Gomera, eine der kanarischen Inseln, erinnert. Viele Aussteiger aus Deutschland versuchen dort ein Leben losgelöst vom üblichen Streben und Gehechel zu führen. Scheinbar kennen sie sich auch alle untereinander. Mein Kollege grüßt viele entgegenkommende Autos. Mittags treffen wir zufällig seinen Onkel in einem Imbiss.

2009 11 Tasmania Launceston 002Die Landschaft könnte schöner nicht sein. Zwar haben wir nur den nördlichen Teil der Insel zwischen Launceston und Burnie bereist, aber der Eindruck ist bleibend. Man könnte sagen, dass ein ein etwas wärmeres Schleswig-Holstein ist. Sanfte Hügel mit Knicks und kleinen Wäldchen, grüne Wiesen, die sanft zum Meer auslaufen. Aus meiner Sicht kommt die Landschaft zwischen Eckernförde, Schleswig und Kappeln – dieser Landstrich heißt Schwansen – meinem ersten Eindruck von Tasmanien am nächsten. Die Silhouetten der hohen Berge im Süden passen dazu allerdings nicht, auch die vielen Felder mit Mohn sehen fremd aus. Die Holzindustrie ist eine der stärksten in Tasmanien, dementsprechend sieht man überall gerodete 2009 11 Tasmania Launceston 005Gebiete und frisch aufgeforstete “Wäldchen”. Die meisten Laster auf den Straßen Tasmaniens sind Holztransporter, auf dem Weg zu einer der zahlreichen Papiermuehlen auf der Insel.

Alle Kollegen haben mich vor Launceston gewarnt. Es sei das letzte Loch, nix los, hässlich und winzig klein. Alles ist falsch! Natürlich kann man es nicht mit Melbourne vergleichen. Aber es ist eine hübsche Kleinstadt, die alles bietet, was man zum Leben braucht.

Der Flug ist eine kleine Enttäuschung. Ich habe extra einen Sitz im Flieger hinten rechts gewählt, um während des Fluges King Island zu sehen und zu fotografieren. Aber es ist sehr dunstig, so dass ich nichts sehen kann. Hätte ich hingegen die linke Seite des Fliegers gewählt, so hätte ich unser Haus und die Kuestenlinie von Melbournes südlichen Vororten an der Port Philip Bay sehen können.

Unsere Tour ist sehr erfolgreich, wir besuchen in 2 Tagen 8 Kunden, pflegen und schaffen neue Kontakte. Wir sind sehr zuversichtlich für 2010.

2009 11 Tasmania Launceston 003Am Donnerstag abend bin ich gegen 19.00 Uhr im Hotel. Schnell lade ich das Gepäck ab und starte eine kleine Rundtour zu Fuß. Die Bewegung tut gut, nachdem ich den ganzen Tag mehr oder weniger gesessen habe – entweder auf dem Beifahrersitz oder beim Kunden. 2009 11 Tasmania Launceston 0042009 11 Tasmania Launceston 0062009 11 Tasmania Launceston 0072009 11 Tasmania Launceston 0102009 11 Tasmania Launceston 015
Der Stadtrundgang – ich folge einer vorgeschlagenen Route, die im Hotel ausliegt – bringt mich an den Stadtrand zur Cataract Gorge, ein tiefes Tal, das durch den Esk River enstanden ist. Tolle Aussichten und wunderschoene Natur (Wallabys und viele Vögel) machen diesen Spaziergang zu einem ganz besonderen Erlebnis. Gruppen von Bergsteigern trainieren an den steilen Felsen. Ich komme in die Dämmerung und bin erst gegen 21.15 Uhr zurück.

Dies ist meine Abendtour:

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2009 11 Tasmania Launceston 0222009 11 Tasmania Launceston 0242009 11 Tasmania Launceston 0142009 11 Tasmania Launceston 016 2009 11 Tasmania Launceston 0172009 11 Tasmania Launceston 018 l2009 11 Tasmania Launceston 0192009 11 Tasmania Launceston 025

Der Freitag ist wolkenverhangen und regnerisch. Da der Regen aber warm ist und die Außentemperaturen um die 20 Grad liegen, stört es uns wenig. Leider führt das schlechte Wetter zu Verspätungen. Anstatt 17.05 Uhr hebt mein Flieger erst gegen 18.00 Uhr ab. In Melbourne ist sehr schlechtes Wetter, es regnet in Strömen. Gerlinde braucht lange, um zum Flughafen zu kommen, der Verkehr ist extrem zäh.

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16.11.2009 Ein extralanger Montag

20. November 2009 · Kommentar schreiben

Ich habe den Wecker auf 3;45 Uhr gestellt, um den ersten Flieger nach Sydney zu bekommen. Alles klappt reibungslos, mein kollege Armin holt mich um 7:30 vom Flughafen in Sydney ab, so dass wir gegen 9.00 Uhr in unserem Buero in Sydney sind.  Es ist, wie schon seit Wochen, traumhaftes Wetter, strahlendblauer Himmel.

Ich gebe ein Training fuer 3 neue Produkte, meine 5 Kollegen sind hochmotiviert und freuen sich auf die neuen Produkte. Gegen 14.00 Uhr sind wir planmaessig fertig. Leider hat sich die Fluggesellschaft, mit der in ich zurueckfliege nach Melbourne, per SMS gemeldet, dass der Flieger verspaetet abfliegen wird. Anstatt 16.10 Uhr fliege ich erst um 18.45 Uhr.

 So lande ich erst um 22.00 Uhr in Melbourne, gegen 23.00 Uhr bin ich wieder zu Hause.  Ich bin ziemlich muede, so ein 19-Stunden-Tag schlaucht ganz schoen.

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15.11.2009 Ein Sonntag mit Folgen

20. November 2009 · 1 Kommentar

Gleich frueh morgens mache ich mit Tobias eine Fahrstunde. Er faehrt sehr gut, wir fahren in etwa 90 Minuten 45 km.

Leider, wie sich spaeter herausstellt, reisst der Zahnriemen, der die Nockenwellen steuert. Motorschaden. Die naechsten Tage stellt sich heraus, dass der Schaden ueber 5000 AU$ betraegt.

Tobias trifft keinerlei Schuld, er ist normal und sehr vorsichtig gefahren. Nun muessen wir eine Woche ohne Privatwagen managen und haben ein tiefes Loch in unserer Kasse. Mal sehen, wie wir das stopfen.

Am Sonntag nachmittag besichtigen wir mit Pia zusammen ein alte Goldminie in Warrandyte, noerdlich von Melbourne. Es ist wunderschoenes Wetter und wir geniessen die Natur.

Abends schleppen wir per Abschleppseil Gerlindes Auto vor die Tuer des Renault Haendlers. Wenigstens die Abschleppkosten haben wir gespart. Fuer die Aussies scheint es ein irres Spektakel zu sein. Alle glotzen uns fasziniert an. Ist Abschleppen hier ueberhaupt erlaubt? Kene Ahnung.

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Fortsetzung Great Ocean Road

18. November 2009 · Kommentar schreiben

Angekommen an den Aposteln hat uns leider das Wetter verlassen. Schade, bewölkt.

2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 071

2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 056 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 058 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 059 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 064 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 066 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 072 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 075 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 082 

Auf dem Rückweg werden wir mit dieser Erkenntnis wiederlegt, ein einzelner Koala zeigt seine Krallen und seine Geschwindigkeit. er klettert ohne wirkliche Zeichen von Anstrengung einen glatten Baumstamm hinauf. 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 087 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 088 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 090 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 092

Wir haben übrigens eine erstaunliche Feststellung machen können, dass sich Koalas meistens in unmittelbarer Nähe von japanischen und chinesischen Touristengruppen aufhalten! :-)

Zum ersten Mal in Australien kann ich ein Foto von einem Wedge-Tailed Eagle, einem Keilschwanzadler, machen. er wird von Krähen attackiert und wir beobachten alles von fern

2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 084

Spätabends sind wir zuhause, Frauke übernachtet kurzerhand bei uns.

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14.11.2009 Mal wieder Great Ocean Road

17. November 2009 · Kommentar schreiben

Bei wunderschönem Wetter machen wir uns früh morgens auf den Weg. Wir wollen mit Pia und Frauke die tolle Tour gemeinsam machen. Also holen wir Frauke um 08.00 Uhr an der Flinders Street Station in der Melbourner Innenstadt ab.

Unsere ersten Stopp machen wir in Bell Bay in der Nähe von Torquay. Bells Bay ist unter Surfern bekannt als die beste Surfbucht in Australien. Die Ausrichtung zur Hauptwellenrichtung stimmt, es ist eine nahezu symmetrische Bucht, so dass sich die überschlagenden Wellenkämme genau in der Mitte treffen. Der Himmel ist schön blau, aber es sind, aufgrund des geringen Wellenganges, nur wenige Surfer auf dem Wasser.

2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 003

Wir fahren weiter die gewundenen Küstenstraße bi Kenneth River. Diesmal finden wir hier besonders viele Koalas in den Bäumen, insgesamt 36 Stück. Diesmal hören wir sie zum ersten mal. Es ist ein lautes Grunzen oder Röhren, aehnlich dem eines Hirsches!

2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 0112009 11 Great Ocean Road Warrandyte 043  2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 010 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 013 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 017 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 020 2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 038

In Apollo Bay machen wir einen Stopp auf einem Kleinkunstmarkt. Ein Saftstand betreibt seinen Mixer per Fahrrad. Das habe ich natürlich gleich ausprobiert.

2009 11 Great Ocean Road Warrandyte 046

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glühender Freitag der 13. November 2009

13. November 2009 · Kommentar schreiben

Die Woche hört so auf, wie begonnen: HEISS!!! Es sind so um die 30 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel, und die Laune ist bestens. einen besseren Freitag, den 13. kann man sich nicht vorstellen.

Die neuen Reisepässe der Kinder sind da. Endlich hat das Warten ein Ende.

Es ist aber ein Traum, der gleich wieder durch die Waldbrandgefahr in der Umgebung getrübt wird.

Hier ein paar Bilder der Woche:

 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 035 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 050 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 066   2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 070

  2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 1012009 11 Warneet Mornington Crown Flames 093

2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 102 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 103 

 

 

 

 

In den Dandenongs, Grants picknick Ground

2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 1272009 11 Warneet Mornington Crown Flames 090

 

 

 

 

 

2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 125

 

 

 

 

 

Abends in St Kilda und an den Fackeln am Crown Casino 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 138 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 1602009 11 Warneet Mornington Crown Flames 140 2009 11 Warneet Mornington Crown Flames 146

2 x Jogging, am Dienstag allein, aber mit einer verschärften Abschlussrunde ,und am Donnerstag mit Tobias (!) und Wiebke, jeweils im Dendy Park tragen zum meinem Wohlbefinden bei.

Am Mittwoch essen wir selbst gemachten Quark. Da es den hier kaum zu kaufen gibt, haben wir ein Rezept einer Freundin ausprobiert. Es geht mit Joghurt. Wir genießen Pellkartoffeln (hier Kipfer Kartoffeln) mit Kraeuterquark. Es gibt nichts Besseres an einem heißen Tag.

Leider muss der Renault von Gerlinde zur Reparatur. Hoffentlich wird es nicht so teuer…..

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9. und 10.November 2009 kurz vor Karneval

10. November 2009 · Kommentar schreiben

Die Waerme tut gut, es gibt nichts schoeneres. Abendsm gegen 22.30 ist es immer noch 30 °C warm.

Gerlinde unternimmt viel mit Pia.

Montag fahren sie zum Yarra Bend Park. Sie gehen lange am fluss entlang, obwohl es brütend heiß ist. Sie sehen die Flughaunde in voller Aktion (wahrscheinlich war es denen auch zu warm), sie sehen sogar Schildkroeten und viele Vögel. Nachmittags geht es weiter zum Goethe Institut in St Kilda. In der kulturellen Vertretung Deutschlands findet ein Fest zum Mauerfall statt. Wo hat es uns nur ueberall hin verschlagen in den letzten 20 Jahren?

  • Krefeld
  • Borgstedt
  • Langen
  • Lübeck
  • Melbourne

Aus der Provinz ans Ende der Welt…

Wiebke geht zum Rudern, bei der Hitze ist es sehr anstrengend. Leider kann man nicht zum Abkuehlen in den Fluss Yarra springen, die Verschmutzung ist zu gross.

Abends ist Hauskreis bei uns. Wir sind erstmalig so viele, dass uns die Stuehle knapp werden. Wir haben die Klimaanlage laufen, so kuehlen wir das Wohnzimmer auf 25 Grad herunter. Leider haben wir die Getraenke noch nicht Aussie-like heruntergekuehlt. Alles ist lauwarm. Sorry, aber da muessen wir noch lernen.

Auch am Dienstag, es ist noch etwas waermer, unternehmen Gerlinde und Pia etwas. Zunaechst gehen sie im Warrandyte State Park, etwas noerdlich von uns, auf eine Wanderung. Sie sehen Koalas und ein Echydna (Schnabeligel). Schade, das fehlt mit noch. In freier Natur habe ich es noch nicht gesehen. Soger eine Schildkroete sehen sie kurz.

Nachmittags fahren sie zum Abkuehlen an die Kueste nach Black Rock. Die Bucht ist erfrischend kalt, aber sie geniessen die Abkuehlung sehr.

Wiebke hat fuer ihren Schwimmwettkampf morgen trainiert, kommt aber mit einem Wadenkrampf nach Hause. Hoffentlich ist das bis morgen weg.

Abends hat Gerlinde Chor, ich laufe im Dendy Park. Diesmal schaffe ich 3 Runden, davon die letzte mit verschaerftem Tempo. Oh Mann, mein Puls war zum Schluss auf 194 !!!

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4.-8.11.2009 kurze Woche

9. November 2009 · Kommentar schreiben

Herrlich! Durch das Pferderennen “Melbourne Cup” und den daran gekoppelten gesetzlichen Feiertag (es haben weniger Geschäfte und Restaurants offen als an Weihnachten oder Ostern) haben wir eine kurze Woche zu fassen.

Gerlinde unternimmt viel mit Pia, unserem Besuch und wir bereiten alle das Wochenende vor. Es wird super. Die Temperatur klettert auf 33 Grad und der himmel ist wolkenlos blau. Alle Aussies fangen an zu stöhnen und klagen schon wieder über zu wenig Regen. Wir hingegen genießen die Wärme. Die schlechte Isolierung unseres Hauses sorgt dafür, dass wir im Wohnzimmer 28 Grad haben. Obern bei den Kindern ist es noch viel heißer. Abends schmeißen wir die Klimaanlage an und kühlen die Zimmer etwas ab. Schnell die Daunen aus den Bezügen nehmen und schon geht es.

Eigentlich wollten wir am Freitag abend zu den Flammen in der Innenstadt. Leider ging es mir nicht so gut, mein Bauch zickte ein wenig. Am Samstag wurde PIA von einem Migräne-Anfall niedergestreckt. Mitten auf unserer Tour mit ihr wurden die Schmerzen immer stärker.

Wir sind mit ihr in den Park am Cardinia Reservoir gefahren (zum ersten mal sehen wir kein einziges Känguru). Weiter geht es an die Western Port Bay. Das ist die nächste Bucht, östlich von Port Philip Bay, an der Melbourne liegt. AN dem kleinen Fischerdorf Warneet vertrödeln wir die Mittagszeit. Die Angler ziehen viele Snapper aus dem Wasser. Gleich am Strand werden sie ausgenommen und die Eingeweide den Möwen vorgeworfen. Dadurch stinkt es und überall liegen Fischkoepfe und Gräten herum. Eklig.

Zum Abschluss fahren wir nach Mornington und laufen am Wasser entlang, klettern ueber die Felsen im Wasser. Abends entspannen wir mit den Kindern zu Hause, sie haben alle ihre Hausaufgaben geschafft.


Sonntag morgens fahre ich mit Tobias Auto, wir machen Fahrtraining. Um 7.15 Uhr geht es los, damit die Straßen noch nicht zu voll sind. Mit einem L haben wir das Auto gekennzeichnet. Wir fahren 90 Minuten, er macht seinen Job sehr gut.

Anschließend gehen wir zum Gottesdienst, Gerlinde und Wiebke leiten den Kindergottesdienst. Beim anschließenden Mittagessen in der Gemeinde lernen wir einen MAF Flieger aus Arnhemland kennen. Er gibt mir wichtige Tips zum weiteren Vorgehen und für die Planung.

Wir Picknicken in den Dandenongs, Grants Picknick Ground ist ideal. Die vielen Kakadus und Papageien lieben wir sehr, und natürlich wollen wir sie Pia zeigen.

Abends laufe ich 35 Minuten im Dendy Park. Bei 30 Grad schwitzt man schneller als man trinken kann.

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02.11.2009 Silverband Falls, Brambuk Center, Bunjil Shelter, Splitters Falls, Grand Canyon Walk

6. November 2009 · Kommentar schreiben

Wir trödeln uns in den Tag, langsames Wachwerden und gemütliches Frühstück. Wir fahren zunächst zu den Silverband Falls, nur ein kurzer Wanderweg, aber total verwunschen. Die Stimmung ist ausgesprochen gut und wir machen viel Blödsinn.

2009 11 Grampians 2022009 11 Grampians 248 2009 11 Grampians 199  2009 11 Grampians 224 2009 11 Grampians 237 2009 11 Grampians 244

Wir drehen um, da diese Gebirgsstraße eine Einbahnstraße ist. So stoppen wir beim Brambuk Center. Die Geschichte der lokalen Aborigines wir hier in einer Ausstellung erzählt.

2009 11 Grampians 267 2009 11 Grampians 269 2009 11 Grampians 264 2009 11 Grampians 268

Die Mittagspause verbringen wir am Bunjil Shelter, eine kleine Höhle, die seit tausenden von Jahren Aborigines Schutz gefunden haben. Sie ist so klein, dass wir draußen vor Picknick machen, der Ausblick auf die Ebene und die angerenzenden Berge ist wunderschön.

2009 11 Grampians 300 2009 11 Grampians 272 2009 11 Grampians 281 2009 11 Grampians 282  2009 11 Grampians 303Zum ersten mal sehen wir lebende Tannenzapfenechsen (heißen die so?). Bisher haben wir so viele totgefahren auf den Straßen gesehen, als ob die komplette Population plattgefahren ist.

 

Weiter geht’s wieder zurück in die Berge. Ein kurzer Walk zu den Splitter Falls bringt uns Abkühlung, wir baden unsere Füße im Wasser des kleinen Flusses.

2009 11 Grampians 311  2009 11 Grampians 317 2009 11 Grampians 326 2009 11 Grampians 330 2009 11 Grampians 332 2009 11 Grampians 336 2009 11 Grampians 341 2009 11 Grampians 344

 

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Die Sensation ist der abschließende Grand Canyon Walk. Eine atemberaubende Schlucht mit bizarren Felsformationen. Im Abendlich ist alles wunderschön beleuchtet. Wir beobachten eine Eidechse bei der Eiablage und sehen einen Eastern Spinebill (Vogel).

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Auf dem Weg zu unserer Hütte kaufen wir kurz ein und machen einen letzten Halt bei einem großen Rudel Kängurus (es sind freilebende, über den Zaun springen sie drüber). Auch eine Gruppe von 4 Emus können wir sehen!

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Ein traumhafter Tag, leider schon wieder der letzte vor unserer Abreise morgen früh.

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01.11.2009 Pinnacles, McKenzie Falls, The Balkonies

5. November 2009 · Kommentar schreiben

Es wird ein sonniger, heißer Tag. Wir starten mit einer Mittleren Wanderung zu den Pinnacles, wir sind dafür etwa 4 Stunden unterwegs, längere Pausen eingeschlossen.

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2009 11 Grampians 121Oben am Gipfel, etwa 700 m über N.N., machen wir ein gemütliches 2009 11 Grampians 119Picknick. Wir werden unterbrochen von einem Rettungs-hubschrauber, der einen verletzten Wanderer abtransportiert. Die Kinder sind total begeistert, sie haben noch nie so eine Rettung miterlebt.

 

Auf dem Weg zu den McKenzie Falls halten wir kurz bei den Balkonies, einem der bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Leider war das Licht nicht prächtig, dazu ist der Zugang zu den Felsen gesperrt, so dass man nur von einer Aussichtsplattform auf sie blicken kann.

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Weiter geht es zu den McKenzie Falls. Bei Affenhitze gehen wir zu den Fällen, es sind die größten in der Grampians Region.    2009 11 Grampians 1922009 11 Grampians 189

 

 

Alle 3 Wanderungen sind ohne Probleme erreichbar innerhalb von 30 Minuten Autofahrt von Halls Gap. Nationalpark-Ranger kontrollieren die Parkplätze und leiten rechtzeitig um, wenn es an bestimmten Tageszeiten keine Parkplätze mehr gibt.

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31.10.2009 Überfahrt nach Halls Gap

4. November 2009 · Kommentar schreiben

Wir schaffen es, gegen 10.00 Uhr los zu fahren. Zum Glück ist weniger Verkehr als erwartet. Normalerweise staut es sich besonders auf der West-Gate-Bridge. Aber wir kommen ohne Probleme durch. Es sind 280 km bin Halls Gap. Endlos geht der Highway geradeaus. Für kurze Zeit wird er zum Freeway und man darf atemberaubende 110 km/h fahren. Mit etwas Pause erreichen wir gegen 15.00 Uhr unser Ziel.

Halls Gap liegt , in zwei Gebirgszüge eingebettet, am östlichen Rande der Grampians. Dieses kleine Gebirge ragt ziemlich freistehend aus einer großen Ebene auf. Von fast allen Gipfeln hat man bei guter Sicht eine gigantische Fernsicht.

2009 11 Grampians 018Nachdem wir den Schlüssel unseres Hauses gefunden haben (Hinterseite des Hauses, links unterhalb der Klimaanlage, am Balken hinter dem Wasserhahn….), Wiebke hat ihn gefunden, fahren wir noch kurz in den Ort. Er besteht nur aus einer einzigen Straße, ein paar kleinen Läden. Alles ist auf Tourismus eingestellt. Wir kaufen noch ein paar fehlende Lebensmittel für horrendes Geld.

2009 11 Grampians 017Abends spielen wir spielen wir zu fünft UNO extrem. Das Haus ist vom Tag reichlich aufgeheizt, dazu riecht es verraucht. Die letzten Wochen waren kalt und regnerisch, so dass unsere Vorgänger im Haus fleißig den Kamin benutzt haben. Das brauchen wir nicht, alle Fenster geöffnet, kühle und frische Luft. Wir schlafen in Ruhe aus.

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Grampians sind toll

1. November 2009 · Kommentar schreiben

Pinnacle Lookout, The Balkonies, McKenzie Falls! 4-5 Stunden Bushwalking, viele Kaengurus, kaum Voegel. Die Grampians wirken eher wie Alpen denn Harz. Ein Wanderer wurde spektakulaer per Hubschrauber gerettet – gebrochenes Bein. Spieleabend mt viel Lachen, Spaghetti und Chips- ein herrlicher Abend als Abschluss. Wieder 32 Grad, yeah!

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Ankunft in Halls Gap

31. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wir sind gut und sicher in Halls Gap angekommen. Ca 280 km, etwa 4 Stunden Autofahrt. Es ist ungewoehnlich heiss, 32 Grad. Die Kaengurus doesen faul im Schatten der Baeume unten am kleinen Fluss, ca. 500m von unserem kleinen Haus entfernt. Einen ausfuehrlichen Bericht mit Fotos gibt’s spaeter.

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30.10.2009 Der Sturm vor der Ruhe?

31. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Gerlinde geht es besser! Wie bei Tobias sind es nur ein oder zwei Tage, an denen der Virus wirklich alles lahmlegt. Vorher bekommen wir allerdings noch ein Schauspiel der besonderen Art. Nachdem es tagsueber schwuel und warm war, gelegentlich etwas Regen fiel, gab es gegen 22.00 Uhr abends ein sehr starkes Gewitter. Sintflutartiger Regen, Blitze wie ein Stroboskopblitz in der Diskothek. Da es direkt ueber uns war, haben wir alle Computer und den Fernsehr ausgeschaltet undim dunklen Wohnyimmer das Schauspiel betrachtet. Es waren geschaetzte 80 mm Regen, das Gewitter dauerte etwa 90 Minuten, dann verzog es sich Richtung Nordosten. Hoffentlich sind noch ein paar Tropfen in den Staudaemmen angekommen.

Hier der aktuelle Stand der Wasservorraete:

http://www.melbournewater.com.au/content/water_storages/water_report/water_report.asp

Der September und der Oktober haben die Vorraete anschwellen lassen, so dass 2009 zumindest mehr Wasser vorhanden ist als in 2008.

Dafuer ist es heute (Samstag) ein Traum-Morgen: Glasklare Luft so um die 15 °C. Wir beeilen uns, loszukommen, damit wir nicht in den Hauptreiseverkehr geraten.

Aber haben wir die Ruhe – nach dem (Gewitter-)Sturm.

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